{"id":22,"date":"2016-11-15T15:04:14","date_gmt":"2016-11-15T15:04:14","guid":{"rendered":"http:\/\/klinkerfuss-psychotherapie.de\/?page_id=22"},"modified":"2024-04-30T06:46:31","modified_gmt":"2024-04-30T06:46:31","slug":"testseite-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.klinkerfuss-psychotherapie.de\/?page_id=22","title":{"rendered":"Methoden"},"content":{"rendered":"<p>Ich bin in verschiedenen psychotherapeutischen Verfahren und Methoden ausgebildet und in langj\u00e4hriger Berufspraxis erfahren. F\u00fcr meine <a href=\"https:\/\/www.klinkerfuss-psychotherapie.de\/?page_id=76\">therapeutische Haltung<\/a> (also\u00a0die Art und Weise, wie Psychotherapeut*innen ihren Klient*innen gegen\u00fcbertreten und mit ihnen arbeiten, die grundlegenden \u00dcberzeugungen und Werte, die sie in der therapeutischen Beziehung zum Ausdruck bringen) sind mir die Ideen aus der <a href=\"https:\/\/www.klinkerfuss-psychotherapie.de\/?page_id=66\">systemischen Therapie<\/a> und der <a href=\"https:\/\/www.klinkerfuss-psychotherapie.de\/?page_id=1055\">Erickson&#8217;schen Hypnotherapie<\/a> besonders wichtig. Sie sind sozusagen das breite &#8222;Fundament&#8220; meiner Arbeit. Aufbauend auf diesem &#8222;Fundament&#8220; lassen sich zwei &#8222;rote F\u00e4den&#8220; beschreiben, denen meine methodische Neugier in den letzten Jahren am meisten gefolgt ist und denen man wohl den Gro\u00dfteil meines &#8222;technischen Handwerkszeugs&#8220; zuordnen k\u00f6nnte. Dabei handelt es sich einerseits um die sogenannten <em>bifokal-multisensorischen<\/em> <em>Techniken<\/em> und andererseits um <em>Teiletherapie<\/em>-Konzepte.<\/p>\n<p><em>Bifokal-multisensorische Techniken<\/em> sind Therapiemethoden, die verschiedene Sinne und Perspektiven ansprechen, um den therapeutischen Prozess zu unterst\u00fctzen. Sie stellen dabei eine geteilte Aufmerksamkeit her und f\u00fchren gleichzeitig (multi-)sensorische Stimulationen, wie z.B. Augenbewegungen, Klopfen, Imagination u.a. durch. Sie sind ein gemeinsamer Nenner vieler innovativer Techniken in der Psychotherapie, wie z.B.\u00a0 <a href=\"https:\/\/www.klinkerfuss-psychotherapie.de\/?page_id=1737\">PEP<\/a> oder\u00a0<a href=\"https:\/\/www.klinkerfuss-psychotherapie.de\/?page_id=2699\">EMDR<\/a>.<\/p>\n<p><em>Teiletherapie-Konzepte<\/em> finden sich unter anderem in der <a href=\"https:\/\/www.klinkerfuss-psychotherapie.de\/?page_id=66\">hypnosystemischen Therapie<\/a>. Aus den modernen Neurowissenschaften und aus der Erforschung von psychischen Folgen traumatischer Erfahrungen wissen wir heute, dass unser &#8222;Ich&#8220; nicht einheitlich, homogen und gleichf\u00f6rmig ist, sondern jeder Mensch \u00fcber verschiedene Seiten bzw. innere Anteile verf\u00fcgt. Diese lebensgeschichtlich gepr\u00e4gten Erlebnisnetzwerke werden je nach &#8222;Umweltbedingung&#8220; aus dem Ged\u00e4chtnis reaktiviert und repr\u00e4sentieren jeweils unterschiedliche Bed\u00fcrfnisse, Emotionen, Verhaltensmuster und k\u00f6rperliche Funktionslagen. In der Therapie k\u00f6nnen diese Anteile durch bestimmte Techniken wie Hypnose, Imagination oder k\u00f6rperliche \u00dcbungen angesprochen werden. Ziel ist es, eine bessere Kooperation und Kommunikation zwischen den einzelnen Anteilen zu erreichen, um konstruktive Ver\u00e4nderungen im Verhalten, Denken und F\u00fchlen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin in verschiedenen psychotherapeutischen Verfahren und Methoden ausgebildet und in langj\u00e4hriger Berufspraxis erfahren. F\u00fcr meine therapeutische Haltung (also\u00a0die Art und Weise, wie Psychotherapeut*innen ihren Klient*innen gegen\u00fcbertreten und mit ihnen arbeiten, die grundlegenden \u00dcberzeugungen und Werte, die sie in der therapeutischen Beziehung zum Ausdruck bringen) sind mir die Ideen aus der systemischen Therapie und der Erickson&#8217;schen Hypnotherapie besonders wichtig. Sie sind sozusagen das breite &#8222;Fundament&#8220; meiner Arbeit. 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Aus den modernen Neurowissenschaften und aus der Erforschung von psychischen Folgen traumatischer Erfahrungen wissen wir heute, dass unser &#8222;Ich&#8220; nicht einheitlich, homogen und gleichf\u00f6rmig ist, sondern jeder Mensch \u00fcber verschiedene Seiten bzw. innere Anteile verf\u00fcgt. Diese lebensgeschichtlich gepr\u00e4gten Erlebnisnetzwerke werden je nach &#8222;Umweltbedingung&#8220; aus dem Ged\u00e4chtnis reaktiviert und repr\u00e4sentieren jeweils unterschiedliche Bed\u00fcrfnisse, Emotionen, Verhaltensmuster und k\u00f6rperliche Funktionslagen. In der Therapie k\u00f6nnen diese Anteile durch bestimmte Techniken wie Hypnose, Imagination oder k\u00f6rperliche \u00dcbungen angesprochen werden. 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